Tierarztpraxis  Dr. med. vet. Kathrin Reuter

Weimarerstr.81  21107 Hamburg  Tel.: 040 / 753 38 66


Wählen Sie einen Problembereich aus. Die Erklärungen sind speziell für Hunde und Katzen.

Blasensteine, Harnleitererkrankung

 

Hunde

 

Entzündliche Magen- Darm- Erkrankungen
Epilepsie
Futtermittelallergie
Herzerkrankungen
Lebererkrankungen
Nierenerkrankungen
Übergewicht
Verdauungsstörungen
Verletzungen / Operationen / Genesung
Zuckerkrankheit

Blasensteine beim Hund
Erkrankungen der harnableitenden Wege bei der Katze

Blasensteine beim Hund und Erkrankungen der harnableitenden Wege der Katze entstehen, wenn sich in den Harnorganen Ihres Tieres Steine oder Kristalle bilden. Diese können massive Verletzungen hervorrufen oder zu vollständigen Blockaden der harnableitenden Wege führen, so daß keine Urinausscheidung mehr möglich ist.

StruvitsteineSteine oder Kristalle können sich als Folge einer ungeeigneten Fütterung über einen längeren Zeitraum, durch Harnwegsinfektionen oder aufgrund erblicher Veranlagung bilden. Da die meisten Steine aus Ammonium, Magnesium und Phosphor bestehen, also aus Substanzen, die in normalem Futter vorhanden sind, liegt das Geheimnis der Vorsorge oder Auflösung solcher Steine in der Fütterung einer Diät, die einen reduzierten Gehalt an diesen Mineralstoffen aufweist. Die Behandlung von Harnwegsinfektionen und die Ernährung mit einem Futter, das einen sauren Urin bewirkt, kann vor erneuter Stein- und Kristallbildung schützen und selbst in bereits lange bestehenden Fällen helfen.

Das wichtigste Behandlungsziel ist es, dem erneuten Auftreten dieser Probleme vorzubeugen.

MÖGLICHE URSACHEN UND RISIKOFAKTOREN:

Ihr Tierarzt empfiehlt:

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Diabetes (Zuckerkrankheit)

Diabetes mellitus ist eine Erkrankung, die durch hohe Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist. Diabetes mellitus tritt gewöhnlich dann auf, wenn das Pankreas (Bauchspeicheldrüse) nicht mehr in der Lage ist, in ausreichendem Maße Insulin zu produzieren. Betroffene Tiere zeigen Schwäche, vermehrten Durst, häufigen Urinabsatz, gesteigerten Appetit und Gewichtsverlust; später sind Appetitlosigkeit, gestörtes Allgemeinbefinden und Erbrechen möglich. Durch eine geeignete Behandlung kann der Gesundheitszustand erhalten und eine Vielzahl dieser Probleme vermieden werden.

MÖGLICHE URSACHEN UND RISIKOFAKTOREN:

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Verletzungen/Operationen/Genesung

In der besonderen Phase der Genesung nach Verletzungen oder Operationen benötigt der Organismus Ihres Tieres besonders viel Energie und spezielle Nährstoffe die den Heilungsprozeß fördern und die Infektionsgefahr minimieren. Sie können Ihrem Tier helfen, indem Sie ihm die bestmögliche Ernährung bieten. Kann ein verletztes Tier seinen besonderen Nährstoffbedarf nicht über das Futter decken, so muß der Organismus seine Reserven angreifen. Dies führt zur Gewichtsabnahme, Schwäche und rascher Verschlechterung des Zustandes.

MÖGLICHE URSACHEN UND RISIKOFAKTOREN:

Ihr Tierarzt empfiehlt:

Wahl einer Diät, die leicht verdaulich ist und einen ausgewogenen Gehalt an Protein, Fett, Energie und Mineralstoffen aufweist.

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Verdauungsstörungen (Maldigestion/Malabsorption)

Als Maldigestion und/oder Malabsorption bezeichnet man allgemein Verdauungsstörungen, die unterschiedliche Ursachen haben können. Krankheiten, die Maldigestion oder Malabsorption verursachen, rufen normalerweise Durchfall hervor. Je nach Ursache, kann das Problem kurzzeitig auftreten und leicht zu behandeln sein oder auch länger anhalten und somit eine gründliche Untersuchung durch Ihren Tierarzt erforderlich machen.

Manchmal ist die Funktion des Pankreas (Bauchspeicheldrüse) gestört. Das Pankreas produziert Enzyme, die als chemische Substanzen zur Verdauung des Futters beitragen. Ist das Pankreas jedoch in seiner Funktion beeinträchtigt oder erkrankt, so kann es keine ausreichenden Mengen an Enzymen produzieren, die für die optimale Verdauung und Absorption der Nahrung notwendig sind. Wenn dies der Fall ist, entsteht meist Durchfall.

MÖGLICHE URSACHEN UND RISIKOFAKTOREN:

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Futtermittelallergie/- intoleranz

Futterallergien sind Reaktionen auf bestimmte Futterbestandteile, üblicherweise auf Protein. Gelegentlich kann eine Futterunverträglichkeit auch als Reaktion auf bestimmte Futterzusatzstoffe auftreten. Allergien und Unverträglichkeitsreaktionen zeigen sich meist in Form von Hautreaktionen, die Juckreiz verursachen, oder manchmal auch als Verdauungsstörungen, die zu Durchfall führen.

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Herzerkrankungen

Herzerkrankungen treten bei Hunden und Katzen aller Altersgruppen auf, werden mit zunehmendem Alter jedoch häufiger beobachtet. In fortgeschrittenen Stadien sind die häufigsten Krankheitssymptome nächtliches Husten, Atembeschwerden, Schwäche und eventuell sogar Neigung zu Ohnmacht. In schweren Fällen können stark verminderte physische Kondition und Schwellungen des Abdomens beobachtet werden.

MÖGLICHE URSACHEN UND RISIKOFAKTOREN:

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Lebererkrankungen

Da die Leber für zahlreiche Stoffwechselvorgänge des Organismus eine Schlüsselrolle spielt, ist die Schädigung durch eine Vielzahl verschiedener Vorgänge möglich. Wenn die Leber Ihres Tieres nicht mehr richtig funktioniert, können die unterschiedlichsten Symptome auftreten. Anzeichen einer Lebererkrankung können gestörtes Allgemeinbefinden, mangelnder Appetit und Gewichtsverlust, in extremeren Fällen Gelbsucht, Flüssigkeitseinlagerung oder Krämpfe sein.

MÖGLICHE URSACHEN UND RISIKOFAKTOREN:

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Entzündliche Magen-Darm-Erkrankung

Für Entzündungen des Magen-Darm-Traktes gibt es eine Vielzahl verschiedener Bezeichnungen wie Gastritis, Enteritis oder Colitis - je nachdem, welcher Organbereich betroffen ist (Magen, Dünndarm oder Dickdarm). Hauptsymptome sind Erbrechen und Durchfall. Ihr Tier kann aber ebenso an Verstopfung, gestörtem Allgemeinbefinden, Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit leiden.

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Nierenerkrankungen

Eine der Hauptaufgaben der Nieren besteht darin, aus dem Blut Abfallprodukte des Stoffwechsels herauszufiltern und mit dem Urin auszuscheiden. Liegt eine Erkrankung oder Schädigung der Nieren vor, so ist ihre Funktion beeinträchtigt. Folglich sammeln sich im Blut Abfallprodukte und verursachen Krankheitssymptome.

Eine erkrankte Niere verliert zudem ihre Fähigkeit, den Urin zu konzentrieren. Ihr Tier setzt von Tag zu Tag mehr Urin ab und trinkt zum Ausgleich immer mehr Wasser. Dies sind die häufigsten Anzeichen einer Nierenerkrankung.

Die richtige Behandlung kann eine Vielzahl der Symptome unter Kontrolle bringen, zugleich verbessert sie die Lebensqualität Ihres Tieres.

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Adipositas/Übergewichte

Haustiere haben Übergewicht, wenn sie das Idealgewicht ihrer Rasse, ihres Alters und ihres Körperbaus um mehr als 15% überschreiten. Ebenso wie beim übergewichtigen Menschen steigt auch beim Tier das Risiko für bestimmte Erkrankungen, z.B. Diabetes mellitus, Herzkrankheiten und Beeinträchtigungen des Muskel- und Skelettsystems wie z.B. Arthritis. Übergewicht kann den Gesamtzustand eines kranken Tieres zusätzlich beeinträchtigen und die Lebenserwartung verkürzen.

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Epilepsie bei Hund und Katze

Epilepsie gehört zur Gruppe der Anfallserkrankungen. Beim Tier zeigen sich die Anfälle als Muskelkrämpfe. Sie können als anhaltende Muskelanspannungen oder als Schüttelkrämpfe auftreten. Gleichzeitig beobachtet man oft Bewusstseinsverlust (Ohnmacht), Halluzinationen, Verhaltens- und Wesensänderungen, Harn- und Kotabsatz sowie verstärktes Speicheln. Häufig zeigen die am Boden liegenden Tiere Ruderbewegungen mit ihren Beinen. Der Schweregrad der Anfälle kann sehr unterschiedlich ausgeprägt, die Dauer der Anfälle kann stark variieren.

Man unterscheidet generell zwei Arten von Epilepsie:

 Wie sieht ein epileptischer Anfall aus?

Typisch für einen Anfall ist, das er plötzlich wie aus heiterem Himmel beginnt. Häufig erkennt Sie Ihr Tier nicht mehr und ist auch nicht mehr ansprechbar. Dem aufmerksamen Besitzer können folgende Anzeichen auffallen: Schwanzbeißen, Fliegenschnappen, Raserei, Angstzustände oder ähnliches. Die Tiere stürzen zeitweise nieder, der Körper verkrampft sich, es besteht die Gefahr einer Kiefersperre, die zu Zungenverletzungen führen kann. Nach einigen Sekunden bis Minutenentwickeln sich rhythmische Krämpfe und Ruderbewegungen. Die Tiere kauen Speichel zu Schaum, sie lassen jammernde und stöhnende Laute vernehmen, vielfach wird Kot und Urin unkontrolliert abgesetzt. Der Anfall dauert oft nur wenige Minuten, danach lösen sich die Krämpfe und das Tier liegt ruhig auf der Seite und erhebt sich bald wieder. Häufig sind sie noch benommen und noch nicht wieder ansprechbar, erholen sich aber bald wieder. Die Symptome sind nicht immer in dieser typischen Form zu beobachten und können deutlich variieren. Die Anfälle können wesentlich schwächer ausgeprägt, zum Teil nur angedeutet und flüchtig sein. Nicht immer sind die Krämpfe schnell vorbei, sie können auch wesentlich länger dauern und zu einem lebensbedrohendem Zustand führen.

Was können Sie im Anfall für Ihr Tier tun?

Treten anfallsähnliche Erscheinungen bei Ihren Tier auf, setzten Sie sich umgehend zur Abklärung der Diagnose mit uns in Verbindung, wie leiten dann diagnostische Maßnahmen wie Blutuntersuchungen etc. ein und werden eine entsprechende Therapie einleiten.

Im Anfall selbst können Sie das Tier sofern möglich von äußeren Reizen abschirmen: Radio und Fernseher aus, eventuell Raum abdunkeln, dem Tier ruhig zureden. Bitte versuchen Sie nicht, dem Tier die Zunge aus dem Maul zu ziehen, weil dabei für Sie erhebliche Verletzungsgefahr besteht.

Zur Therapie werden Antiepileptika eingesetzt, die regelmäßig und lebenslang nach tierärztlicher Anweisung gegeben werden müssen. Zu Beginn der Therapie wird erst in 2 bis 3 Wochen nach Einsatz des Arzneimittels ein konstanter Wirkstoffspiegel erreicht. Während dieser Zeit ist noch mit weiteren Anfällen zu rechnen. Anfänglich Nebenwirkungen sind Müdigkeit, Unlust, aber auch vermehrtes Fressen und zunehmender Harnabsatz.

Alle Antiepileptika müssen regelmäßig, also als Dauertherapie gegeben werden. Bei Absetzen des Medikamentes oder selbstständiger Dosisreduzierung durch den Besitzer, können besonders schwere Anfälle provoziert werden, die unter Unständen lebensbedrohend sein können. Auch bei gut eingestellten Patienten können mehrmals im Jahr Anfälle auftreten, die dann in der Regel jedoch kürzer sind und oft weniger schwer verlaufen.

Was können Sie als Tierbesitzer weiterhin für Ihr Tier tun?

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